Wyborowa, ein original polnischer Wodka mit langer Unternehmensgeschichte, aber wenig Unterscheidungskraft im Wettbewerb. Attribute wie Premium, Exklusiv oder Außergewöhnlich, waren durch Wettbewerber wie Absolut, Smirnow, Grey Goose und Co. bereits vergeben. Etwas Besonderes muste deshalb her...
Um im hartumkämpften Gastronomie-Bereich bestehen zu können, ist Unterscheidungskraft und eine gewisse Sexyness unerlässlich. So war der Anspruch, eine außergewöhnliche Kampagne für die Marke zu starten. Diese sollte bei den Zielgruppen Handel und Verbraucher gleichermaßen für Aufmerksamkeit sorgen. Wichtig war, dass die Kampagne ein gewisse Inszenierung der Marke in der (enorm wichtigen Szene-) Gastronomie zuließ. Die Maßnahmen sollten im Winter beginnen, und in einem kompakten Zeitraum bundesweit abgewickelt werden.
Die Aktion musste einerseits nah am Produkt, bzw. nah an den Produkteigenschaften ansetzen sollte, anderseits aber auch eine echte Inszenierung der Marke im Sinne von Entertainment bieten sollte. Über Umwege kam dann die Idee mit den Eisskulpturen und Eiskünstlern heraus. Das Thema Eis -> Eiswürfel -> eiskalt, war einerseits nah am Produkt, andererseits bot es Möglichkeiten dies in der Gastronomie stilecht und mit viel Entertaining in Szene zu setzen. Gebucht wurde dazu der in Österreich sehr bekannte Eiskünstler Gert Hödl und sein Team.
Im Rahmen der Kampagne wurden 12 Outlets passend zur Zielgruppe und Platzangebot als geeignet befunden und für die „Eis-Events“ gebucht. Vor Ort wurde dann eine 3m lange Bar aus großen Einsblöcken aufgebaut. An der Theke bedienten dann hübsche Hostessen die Besucher - undzwar nach allen Regeln der Kunst, denn diese waren ausgebildete Barmixerinnen. Der Clou war außerdem, dass in den Eisblöcken der Eistheken Dutzende Wodka Wyborowa Flaschen eingefroren waren. Man sah diese dann von Scheinwerfern entsprechend angestrahlt durchschimmern.
Am Abend selber gab es dann 2-3 Live-Acts in dem jeweils einer der Eiskünstler aus dem Team von Gert Hoedl aus einem 100kg schweren Eisblock verschiedene Skulpturen heraussägten. Zum Teil mit Kettensäge und Schneidbrenner.
Die Show an sich und auch das jeweilige Ergebnis waren beeindruckend. Mehr Entertaining ging eigentlich nicht und die visuelle Verknüpfung von Produkteigenschaften und Show-Act verfehlte seine Wirkung nicht. Wir erhielten an den Aktionstagen und auch im Nachgang sehr viel positive Resonanz. Rundherum sehr gelungene Abende, von einem kleinen alkoholbedingten Kater jeweils abgesehen.